Nachruf zum Tod von Peter Hoscheidt
Wir trauern um unseren Vorstandskollegen und ehemaligen Vorsitzenden
Peter Hoscheidt
der am 24. Februar 2026 im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
Mit großer Trauer nimmt die Arnsberger Tafel Abschied von Peter Hoscheidt, als Mitglied, ehemaliger Vorsitzender und zuletzt Vorstandsmitglied.
Peter Hoscheidt ist zeitnah nach seinem Renteneintritt in die Vereinsstrukturen der Arnsberger Tafel eingetreten und hat durch seine zielstrebige Herangehensweise die Zukunft der Arnsberger Tafel in seine Hand genommen und geprägt. Durch seine Energie, seinen Weitblick und Identifikation mit den Zielen der Tafeln in Deutschland hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass sich der Verein Arnsberger Tafel weiterentwickeln und stärker werden konnte. Seine tiefe Verbundenheit mit den Grundsätzen der Tafeln in Deutschland war für Peter Hoscheidt, in seiner Verantwortung in Arnsberg und Sundern, eine Herzensangelegenheit.
Peter Hoscheidt wurde im Juni 2019 zum 1.Vorsitzenden gewählt und hat dieses Amt bis 2022 durch seinen großartigen Einsatz in arbeitsreichen Projekten und einem beeindruckenden Verantwortungsbewusstsein ausgefüllt. Zeitgleich hat Peter Hoscheidt die Einrichtung und Eröffnung der Ausgabestelle in Alt-Arnsberg auf den Weg gebracht und den Umzug der Tafeleinrichtung von der Möhnestraße in Neheim zur Bahnhofstraße in Hüsten vorbereitet, organisiert und gelenkt.
Sein unermüdlicher Einsatz, seine menschliche Art und die Fähigkeit Menschen zu führen und zusammenzubringen, machten Peter Hoscheidt zu einer respektierten und geschätzten Persönlichkeit in Arnsberg und Sundern. Bis zu seinem Tod gehörte er dem Vorstand der Arnsberger Tafel an.
Die Arnsberger Tafel verliert mit Peter Hoscheidt nicht nur einen herausragenden Gestalter, sondern auch einen Menschen der den sozialen Einsatz viele Jahre in der Arnsberger Tafel gelebt hat. Er hat den Betriebsalltag vorbildlich begleitet und organisiert und damit die Mitarbeiterschaft inspiriert das soziale Engagement wichtig zu nehmen. Das Engagement von Peter Hoscheidt wird in der Geschichte der Arnsberger Tafel fortleben und vielen Orientierung geben, sich ebenfalls sozial einzubringen. Dafür ist ihm ganz besonders der aktuelle Vorstand sehr dankbar.


Die Tafeln in Deutschland gehören zu den größten sozialen Bewegungen unserer Zeit. Zudem sind die Tafeln große integrative Projekte. Nicht nur bei uns in Arnsberg und Sundern arbeiten Menschen vieler Nationalitäten zusammen oder kommen als Kunden zu uns. Wir stellen uns gegen jegliche Gewalt gegen Menschen anderer Nationalitäten oder Hautfarben.
Oft wird kolportiert, dass in einem so reichen Land wie Deutschland Tafeln eigentlich nicht nötig wären. Leider ist das nicht so. Die letzten Jahre und Jahrzehnte haben zu unzähligen Brüchen in den Lebens- und Erwerbsbiografien vieler Menschen geführt. Arbeitslosigkeit, Vertreibung oder Altersarmut sind einige Stichworte, die in diesem Zusammenhang genannt werden müssen. Auf der anderen Seite (ent-)stehen neue gesellschaftliche Ordnungen und Strukturen, die zu zusätzlichen gesellschaftlichen Verwerfungen führen (werden). Die Tafel Arnsberg – Sundern versucht bei uns vor Ort Menschen in Not zu helfen und Leid zu lindern. Dies tun wir als eine politisch unabhängige Non-Profit-Organisation, die nur der Aufgabe verpflichtet ist, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen
Auch die Tafeln benötigen Unterstützung
Die Tafeln in Deutschland finanzieren sich weitestgehend durch Spenden. Sie finden hier auf unserer Homepage eine Übersicht von Spendern und Sponsoren, die uns mit Lebensmitteln oder Barspenden unterstützen. Dafür auch an dieser Stelle herzlichen Dank.
Bundesweit engagieren sich rund 50.000 Menschen in Deutschland ehrenamtlich und spenden ihre Freizeit und ihr Know-how: Als Helfer vor Ort, Fahrer, Berater oder Dienstleister. Ein paar Stunden am Tag, in der Woche oder im Monat, so wie es die persönlichen Möglichkeiten zulassen. Hilfe ist immer, und in jeder Art, willkommen.

In Arnsberg und Sundern sind es rund 130 Menschen, die sich engagieren. Wir wissen: nur gemeinsam sind wir stark. Die Arnsberger Tafel ist zwar eine Non-Profit-Organisation. Trotzdem handeln wir wie ein mittelständisches Unternehmen und haben einen hohen Kostenaufwand, der gedeckt werden muss.
Dazu dient ein kleiner Obolus, den unsere Kunden entrichten. Vor allem aber sind es unsere zahlreichen Sponsoren und Spender, die unsere Arbeit ermöglichen und denen wir dafür sehr dankbar sind.
Machen Sie sich doch selbst ein Bild von unserer Arbeit und informieren Sie sich. Besucher (-gruppen) sind immer willkommen. Schön wäre es, wenn Sie uns durch aktive Mitarbeit oder eine Spende unterstützen würden. (Kontoverbindung / Mitgliedsantrag Download) Selbstverständlich können Sie auch Mitglied bei der Arnsberger Tafel werden.
Die Tafel Arnsberg – Sundern freut sich über jede Art von Unterstützung. Wir weisen aber auch immer wieder darauf hin, dass es neben uns noch viele andere Einrichtungen gibt, die sich um hilfsbedürftige oder in Not geratene Menschen kümmern. Ach diese Institutionen freuen sich über Ihre Hilfe.
Wir freuen uns über jede Spende!
Spendenkonto:
Arnsberger Tafel e.V.
Volksbank Sauerland e.G.
IBAN: DE92 4606 2817 0515 5159 00
BIC: GENODEM1SMA
Spendenkonto:
Arnsberger Tafel e.V.
Sparkasse Mitten im Sauerland
IBAN: DE73 4665 0005 0000 0527 38
BIC: WELADE1ARN
Bei allen Überweisungen als Empfänger angeben: Arnsberger Tafel e.V.
